Menschliche Welt

Die Partei Menschliche Welt will das Bildungswesen umkrempeln und die Rundkfunkgebühren abschaffen.

Sona Pietsch, Pressesprecherin der Partei Menschliche Welt
Sona Pietsch, Pressesprecherin der Partei Menschliche Welt Bild: Menschliche Welt

1 Die Fakten

Die Partei Menschliche Welt gibt es seit 2013, den Bremer Landesverband seit 2016. Bundesweit hat die Partei 610 Mitglieder, in Bremen sind es 6. Spitzenkandidat ist Christian Schmidt. 

2 Das Wahlprogramm

Die Menschliche Welt erarbeitet derzeit ihr Programm für Bremen. Die Partei will hier vor allem auf die Bekämpfung von Armut setzen. Im Grundsatzprogramm steht die Friedenspolitik im Zentrum. Dort heißt es: "Menschliche Welt setzt sich für eine Friedenspolitik der Verständigung und der Verhandlungen ein – anstatt des Wettrüstens und der militärischen Konfrontation." Neben der Friedenspolitik spielt auch die Sozialpolitik eine wichtige Rolle. Neben mehr Frauenrechten, einer besseren Gesundheitsversorgung und kostenloser Bildung fordert die Menschliche Welt, dass es nicht so sein solle, dass Eltern ihre Kinder aus beruflichen Gründen in einer Kita betreuen lassen müssen. Finanzielle Anreize sollten es Kindern ermöglichen, bis zum vollendeten dritten Lebensjahr zu Hause bleiben zu können. Dennoch sollten Kindertagesstätten – für Eltern, die diese benötigen oder sich für sie entscheiden – gut ausgestattet werden.

3 3 Forderungen nach eigenen Angaben

"Wirksame Armutsbekämpfung durch zum Beispiel Investitionen in eine bessere Zusammenarbeit der zuständigen Regierungsabteilungen, Verbände und anderer Organisationen."

"Aufhebung des Rundfunkbeitragszwangs (ehemals GEZ-Gebühren). Wir unterstützen Bemühungen für einen Volksentscheid über dieses Thema."

"Reform des Bildungssystems: Weg von einem Schulsystem, das unsere Kinder und Lehrer krank macht, und hin zu einer neuen Bildungskultur, in der Schulkinder und Studierende mit Freude lernen und ihr wahres Potential entfalten."

(Dada Madhuvidyananda, Bundesvorsitzender von Menschliche Welt)

4 Warum sollte man die Menschliche Welt wählen?

Weil wir die gesellschaftlichen Probleme wie Armut, Migration und Umweltzerstörung nur durch eine ganzheitliche, ethische und pragmatische Politik lösen können, wie die Menschliche Welt sie anbietet.

Dada Madhuvidyananda, Bundesvorsitzender von Menschliche Welt

Autoren

  • Milan Jaeger
  • Robert Otto-Moog

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 8. März 2019, 19:30 Uhr