A281: Bremer Initiativen wollen Pläne für Autobahnring stoppen

  • Eilantrag beim Bundesverwaltungsgericht angekündigt
  • Pläne seien überflüssig und schädlich
  • Mögliche Alternativen zum letzten Bauabschnitt müssten geprüft werden
Ein Brückenteil der A281 ohne Anschluss
Die Autobahn A281 in Bremen hängt sinnbildlich weiter in der Luft.

Bremer Bürgerinitiativen wollen das letzte Teilstück der Autobahn A281 mit einem Eil-Antrag beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig stoppen. Die Pläne des Verkehrsressorts für den Abschnitt von der Kattenturmer Heerstraße zum Neuenlander Ring seien überflüssig und schädlich, erklärte die "Vereinigung der Bürgerinitiativen für eine menschengerechte A281" auf einer Pressekonferenz. Außerdem seien mögliche Alternativen nicht hinreichend geprüft worden. Sollte ihr Eilantrag Erfolg haben, wollen die Bürgerinitiativen gegen den Planfestellungsbeschluss klagen.

Ausbaugegner rechnen sich gute Chancen aus

Bis zum 28. Juni soll der Eil-Antrag der Bürgerinitiativen beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht werden, um das Bauvorhaben zunächst zu stoppen. Bis Mitte Juli wollen sie mit einer ausführlichen Klage gegen die geplante Umsetzung vorgehen. Die Ausbaugegner rechnen sich gute Chancen aus: Vor knapp zehn Jahren hatten sie schon erfolgreich gegen das erste Bauvorhaben geklagt. Sollte ihrer Klage wieder stattgegeben werden, ist laut Bürgerinitiative in 15 bis 18 Monaten mit einem Urteil zu rechnen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 24. Juni 2019, 14 Uhr