Grüne heizen Debatte um Bebauung der Galopprennbahn an

  • Bremer Grüne stellen ihre Pläne für die Galopprennbahn vor
  • Eine Hälfte des Geländes soll Grünfläche bleiben
  • Senat soll sich mit eigenem Vorschlag an Volksentscheid beteiligen
Zu sehen ist das Rennbahngelände.

In der Debatte um die Bebauung der Galopprennbahn in der Bremer Vahr haben die Grünen ihre Pläne vorgestellt. Demnach wollen sie das Gelände zur Hälfte für Wohnungen und Gewerbe öffnen. Die andere Hälfte solle als Grünfläche erhalten bleiben, sagte die Fraktionschefin Maike Schaefer.

Geht es nach den Grünen, sollen die Bremer am Tag der Bürgerschaftswahl im Mai per Volksentscheid die Zukunft der Galopprennbahn regeln. Die Grünen werben dafür, dass sich der Senat sich mit einer eigenen Alternative an dem Volksentscheid beteiligt. Die Bremer sollen dann am Tag der Bürgerschaftswahl über die beiden Varianten abstimmen.

CDU-Fraktionschef lehnt geplante Bebauung ab

In den vergangenen Monaten hatte eine Bürgerinitiative bereits 29.000 Unterschriften für einen Volksentscheid gesammelt. Die Anwohner wollen damit erreichen, dass das Gelände der ehemaligen Galopprennbahn nicht bebaut wird. Auch CDU-Fraktionschef Thomas Röwekamp lehnt die geplante Bebauung ab. Er stellt sich auf die Seite der Bürgerinitiative. Die Christdemokraten wollen nun eine Sondersitzung der Bürgerschaft beantragen.

Der SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe sieht den Vorstoß der Grünen skeptisch. So sei die SPD unter anderem gegen die Ansiedlung von Gewerbe auf dem Gelände. SPD und Grüne wollen in den kommenden Tagen über den Vorschlag beraten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 30. Januar 2019, 16 Uhr