Melf Grantz will nicht Wirtschaftssenator werden

  • Melf Grantz verzichtet auf Senatorenposten
  • SPD-Politiker will Bremerhavener Oberbürgermeister bleiben
  • Suche nach Senator aus Bremerhaven geht weiter
Martin Günthner und Melf Grantz
Melf Grantz (rechts) will nicht Nachfolger von Martin Günthner (links) werden. Bild: DPA | Ingo Wagner

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) wird nicht als Wirtschaftssenator in die kommende Bremer Landesregierung wechseln. Er fühle sich geehrt, teilte Grantz am Montag mit, dass sein Name für den Posten gehandelt werde. "Dessen ungeachtet möchte ich aber klarstellen, dass ich weiterhin mein Amt als Bremerhavener Oberbürgermeister ausüben werde." Auch Stadtsprecher Volker Heigenmooser bestätigte buten un binnen, dass Grantz im Amt bleiben werde. Eine mögliche Doppelfunktion schloss er ebenfalls aus.

Grantz ist Teil der fünfköpfigen Findungskommission des SPD-Unterbezirksvorstands Bremerhaven, die einen Kandidaten aus der Seestadt für den Bremer Senat finden soll. Nötig ist das geworden, weil Wirtschaftssenator Martin Günthner nicht länger zur Verfügung steht. "Erst nach dem Ende der hoffentlich erfolgreichen Koalitionsverhandlungen können die Ressortzuschnitte und dann deren Besetzung diskutiert und entschieden werden", sagte Grantz am Montag.

Martin Günthner verlässt den Senat – und lässt noch mal aufhorchen

SPD-Politiker Martin Günthner während einer Pressekonferenz.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 17. Juni 2019, 19:30 Uhr