Fridays for Future: 200 Demonstranten in Bremerhaven, 50 in Bremen

  • Die Organisatoren in Bremerhaven hatten mit 1.000 Demonstranten gerechnet
  • Dort wird nicht wöchentlich demonstriert, es war erst die dritte Demo
  • Weltweiter Klimastreik für den 20. September geplant
Einige Jugendliche demonstrieren in der Bremer Innenstadt

Rund ein Jahr, nachdem Greta Thunberg erstmals vor dem schwedischen Reichstagsgebäude in Stockholm den Unterricht verweigerte, fand in Bremerhaven am Freitag die dritte Fridays for Future-Demonstration statt. Etwa 200 Schülerinnen und Schüler kamen zu der Veranstaltung. Das waren deutlich weniger als erwartet. Die Organisatoren hatten mit rund 1.000 Teilnehmern gerechnet.

Die Jugendlichen trafen sich symbolisch um fünf vor zwölf vor der Stadtverwaltung. Um Punkt 12 Uhr klingelten dann plötzlich alle Handywecker der Teilnehmer. "Das soll die Politik symbolisch aufwecken, endlich zu handeln", sagte Mitorganisatorin Friederike Palme.

Demonstranten bei einer Fridays for Future-Demonstration in Bremen.
Zu der Demonstration in Bremen kamen etwa 50 Demonstranten

Mit Plakataufschriften wie "Fällt Entscheidungen, keine Bäume" und "Profitgier führt zur globalen Massenvernichtung" riefen sie zum Klimaschutz auf. Die Fridays for Future-Gruppe aus Bremerhaven demonstriert nicht wie andernorts jeden Freitag. Dieses war erst die dritte Demo in Bremerhaven. In Bremen treffen sich die Demonstranten jeden Freitag, diese Woche kamen etwa 50 von ihnen.

Für den 20. September ist ein weltweiter Klimastreik geplant, der auch von den Gewerkschaften unterstützt wird und neben Schülern alle Berufs- und Bevölkerungsgruppen mobilisieren soll.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 23. August 2019, 19:30 Uhr.