Bundespräsident Steinmeier besucht Benefizkonzert in Bremen

  • Kammerphilharmonie Bremen spielt in der "Glocke"
  • Konzert ist Teil der Reihe "Benefizkonzert des Bundespräsidenten"
  • Erlös geht zur Hälfte an Verein, der Führungen im Bunker Valentin anbietet
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Abend die Bremer Glocke besucht. Anlass war das "Benefizkonzert des Bundespräsidenten". Mit der Veranstaltungsreihe werden seit 1988 kulturelle und soziale Einrichtungen in Deutschland unterstützt. In diesem Jahr geht der Erlös an den "Denkort Bunker Valentin" in Bremen-Rekum und an Bremens Kulturstiftung, die es mit seiner israelischen Partnerstadt Haifa betreibt.

In seiner Rede erinnerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor Beginn des Konzerts daran, wie wichtig es sei, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten. "Wir müssen unser Gedenken mit Herz und frischen Ideen lebendig halten", sagte Steinmeier. Der Bunker Valentin sei ein Ort, an dem genau das geschieht. "Deshalb freut mich sehr, dass wir den Verein, der sich um den Bunker Valentin kümmert, heute alle gemeinsam miteinander kräftig unterstützen können."

Unter der Leitung des amerikanisch-israelischen Dirigenten Steven Sloane spielte die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und der türkische Pianist Fazil Say Werke von Mozart, Gershwin und Bernstein.

Steinmeier besucht Fallschirmjäger

Steinmeier setzte mit dem Konzert eine 1988 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker ins Leben gerufene Konzertreihe fort. Sie wird alljährlich reihum in den Bundesländern ausgerichtet.

Bereits am Vormittag besuchte Bundespräsident Steinmeier das Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf im Kreis Rotenburg. Dort wurde er mit militärischen Ehren empfangen, sprach mit Soldaten und aß gemeinsam mit ihnen zu Mittag. Bei dem Besuch forderte er für die Bundeswehr die bestmögliche Ausrüstung für gefährliche Auslandseinsätze.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 18. Februar 2019, 8 Uhr