Bremer Straßenbahn AG hofft auf Finanzhilfe vom Bund

  • Bremer Straßenbahn AG darf auf staatliche Unterstützung hoffen
  • Bund plant 2,5 Milliarden Euro Finanzhilfen für Nahverkehrsbetriebe
  • BSAG fehlen dieses Jahr voraussichtlich rund 35 Millionen Euro
Linienbus in Fahrt (Symbolbild)

Die Bremer Straßenbahn AG kann sich berechtigte Hoffnung auf finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise machen. Der Bund will insgesamt 2,5 Milliarden Euro bereitstellen, um angeschlagenen Nahverkehrsbetrieben unter die Arme zu greifen.

Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) zeigte sich vorerst zufrieden. Das sei ein Schritt in die richtige Richtung. Dass angeschlagene ÖPNV-Unternehmen unterstützt würden, hält Schaefer für ein Zeichen im Sinne der Verkehrswende. Doch der Verkehrssenatorin reicht das noch nicht: Es wäre ihrer Ansicht nach ein wertvolles Signal, zusätzlich zu den Unterstützungen auch noch Investitionsmittel bereitzustellen, um den ÖPNV weiter auszubauen.

Auch BSAG-Chef Hajo Müller zeigte sich nach der Zusage zufrieden – dadurch würden natürlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG profitieren. In den vergangenen Wochen hatten die Kommunen immer wieder betont, dass die massiven Einnahmeverluste der Unternehmen nicht alleine geschultert werden könnten. Der BSAG könnten wegen der Krise allein in diesem Jahr 35 Millionen Euro fehlen.

BSAG-Umsatz bricht ein: Freude über neue Straßenbahnen getrübt

Video vom 4. April 2020
Ein Bild einer rot-weißen Straßenbahn.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. Mai 2020, 6 Uhr