Alkohol-Verkaufsverbot gilt weiterhin an Bremer Party-Hotspots

  • Alkohol-Verkaufsverbot am Wochenende gilt weiterhin ab 22 Uhr
  • Betroffen sind die Bereiche Viertel und rund um die Schlachte
  • Der Grund: Laut Innensenator Mäurer zu viele Verstöße gegen Corona-Regeln
Bierflaschen in einem Kiosk
Auch weiterhin gilt im Viertel und rund um die Schlachte ein Alkohol-Verkaufsverbot. Das teilte der Innensenator Ulrich Mäurer jetzt mit. Bild: DPA | Paul Zinken

Der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol im Bremer Viertel und an der Schlachte bleibt an Wochenenden ab 22 Uhr vorerst weiter verboten. Das hat Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) mitgeteilt. Hintergrund sind demnach erneute Verstöße gegen die Corona-Schutzregeln, wie beispielsweise das Abstandsgebot. Das betreffe vor allem Bereiche am Osterdeich und die Sielwallkreuzung, so der SPD-Politiker.

Hier benehmen sich weiterhin viele Menschen in bierseliger Stimmung, als seien sie von der Corona-Pandemie nicht betroffen

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD)

Die Polizei werde weiterhin verstärkt an den Hotspots präsent sein und gegebenenfalls Platzverweise erteilen. Wer gegen die neue Allgemeinverfügung verstößt, riskiert ein Bußgeld bis zu 2.000 Euro.

Kein Alkohol ab 22 Uhr: Die erste Nacht ohne Kiosk-Bier am Bremer Eck

Video vom 20. Juni 2020
Drei Bullis der Polizei an der Sielwallkreuzung im Bremer Viertel.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. Juli 2020, 16 Uhr