Nach Rohrbruch in Bremen-Nord: Trinkwasser ist wieder klar

  • Klinikum Bremen-Nord und einige Häuser hatten vorübergehend kein Wasser
  • Leitungswasser ist laut Energieversorger SWB wieder klar
  • Zeitweise war das Wasser braun verfärbt
Ein Warnschild mit der Aufschrift Wasserrohrbruch
Wann der Rohrbruch behoben ist, ist noch unklar (Symbolfoto). Bild: DPA | Paul Zinken

Nach einem Wasserrohrbruch ist das Leitungswasser in Bremen-Nord wieder klar. Das bestätigte der Bremer Energieversorger SWB. Nach dem Rohrbruch in drei Metern Tiefe, der jetzt repariert worden ist, konnte es zeitweise dazu kommen, dass das Leitungswasser sich bräunlich verfärbte. Laut SWB liegt das daran, dass das Wasser umgeleitet wurde und dabei Ablagerungen aufgewirbelt hat. Die Braunfärbung sei aber gesundheitlich unbedenklich, versichert der Energieversorger.

Braunfärbung verschwindet von selbst

Der Rohrbruch war in der Nähe vom Klinikum Bremen-Nord aufgetreten. Dadurch waren das Klinikum und einige Häuser zeitweise ohne Wasser, bei einigen wenigen Haushalten fließt SWB zufolge noch kein Wasser. Für sie habe man zum Wasser zapfen sogenannte Standrohre in direkter Nähe aufgestellt.

Die Reparaturarbeiten am Rohr dauern an, laut SWB solle das Wasser ab Samstag früh wieder normal aus der Leitung kommen. Die Braunfärbung verschwinde mit der Zeit und nach Abschluss der Arbeiten von selbst, heißt es in einer Pressemitteilung. Wer das Wasser eine Zeit lang laufen lasse, könne den Abtransport der Färbung beschleunigen. Der Versorger rät dazu, in dieser Zeit keine Wäsche zu waschen, um Verfärbungen der Kleidung zu vermeiden.

Eisen- und Manganablagerungen in den Rohren

Die Färbung des Wassers selbst entsteht durch Eisen- und Manganpartikel, die natürliche Inhaltsstoffe von Trinkwasser und in gesetzlich bestimmten Mengen zulässig sind. Diese kleinen Mengen lagern sich jedoch über Jahre an den Innenwänden der Leitungsrohre ab, was sich immer dann bemerkbar macht, wenn es zu Druckschwankungen im Rohr kommt. Das passiert etwa bei Rohrspülungen – oder Wasserrrohrbrüchen. Schießt das Wasser dann mit hohem Druck in die zuvor leeren Rohre, reißt es die Eisen- und Manganablagerungen mit sich. Das Ergebnis: Bräunlich verfärbtes Trinkwasser.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. Juli 2019, 19 Uhr