Meteorologen warnen vor erhöhter Glättegefahr im Norden

  • Experten rechnen mit Blitzeis
  • Schnee und Regen können überfrieren
  • Temperaturen werden wieder milder
Schritte auf glatter Straße
Der Wetterumschwung führt zu schwierigeren Bedingungen im Straßenverkehr. Bild: dpa | Ingo Wagner

Zum Wochenstart müssen sich Autofahrer auf glatte Straßen im Norden Deutschlands einstellen. Gefrierender Regen sorgt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes für ein "schlimmeres Gefahrenpotenzial durch Glatteis".

In Bremen und weiten Teilen von Niedersachsen wird vor Glatteis gewarnt. Besonders stark betroffen sind Hamburg, das nordöstliche Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Regen und Schnee könnten besonders auf dem gefrorenen Boden zu Blitzeis führen. Nach dem langanhaltendem Frost in den nördlichen Landesteilen sollen die Temperaturen in der kommenden Woche wieder milder werden.

Schüler im Nordosten Niedersachsens müssen wegen eisglatter Straßen am Montag nicht zur Schule. In den Städten Lüneburg und Uelzen sowie den Landkreisen Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen falle am Montag der Unterricht an allen Schulen aus, wie die Polizei in Lüneburg mitteilte. Im Kreis Celle fahren auch weniger Busse.

Lernen von Pinguinen

Teaserbild: Lernen von Pinguinen

Schnee und Eis machen den Vögeln aus der Antarktis bekanntermaßen nichts aus: Sie sind trittsicher. Damit wir im Winter bei Blitzeis ohne Knochenbrüche davonkommen, sollten wir uns Pinguine zum Vorbild nehmen. Das empfiehlt selbst die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Wettergespräch, 4. März 2018, 10:20 Uhr