Schwerverletzt nach Unfall im Peterswerder

  • Autofahrer soll ein- oder ausparkenden Wagen übersehen haben
  • Beim Ausweichmanöver geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn
  • Ein Schwerverletzter im Krankenhaus
Ein kaputtes Auto neben einem Polizeiwagen.

Fünf Fahrzeuge waren an einem Unfall auf der Hamburger Straße im Peterswerder in Bremen am Samstag beteiligt. Ein Mann wurde schwer verletzt. Ein Fahrzeug soll laut Zeugenaussagen mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Steintorviertel unterwegs gewesen sein, in der Hamburger Straße überholte der 35 Jahre alte Bremer mit seinem Fahrzeug demnach mehrere langsamer fahrende Autos.

Als ihm beim Überholen ein Fahrzeug entgegenkam, prallte der Mann beim Ausweichen nach rechts auf ein vor ihm fahrendes Auto. Dieses wurde durch die Wucht des Aufpralls herum- und gegen zwei am Fahrbahnrand parkende Autos geschleudert. Durch den Aufprall wurde auch das Heck des Autos vom Unfallverursacher herumgerissen und gegen das entgegenkommende Fahrzeug geschleudert. Der 35-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen, die in den anderen beiden am Unfall beteiligten und fahrenden Autos saßen, wurden leicht verletzt.

Mindestens 80.000 Euro Sachschaden

Auf Anordnung des Amtsgerichts Bremen wurde dem 35-Jährigen Blut entnommen, sein Führerschein beschlagnahmt. Die Hamburger Straße war längere Zeit gesperrt, die Straßenbahnen der Linie 3 wurden über die Georg-Bitter-Straße umgeleitet. Es kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 80.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 10. Februar 2018, 16 Uhr