Schwerverletzte nach Grillparty außer Lebensgefahr

  • Zwei Männer in Spezialklinik außer Lebensgefahr
  • Acht Schwerverletzte nach Grillabend in Bremen-Farge
  • 60 Feuerwehrleute waren im im Einsatz
Ein Polizeifahrzeug und ein Rettungswagen.

Die zwei Männer aus Bremen-Farge, die nach einer Grillparty mit einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Spezialklinik in Halle gebracht worden waren, sind außer Lebensgefahr. Die Polizei sagte auf Nachfrage von Radio Bremen, dass auch alle anderen Verletzten inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen durften.

Im Keller eines Mehrfamilienhauses hatten am vergangenen Freitag Bewohner einen Grill angezündet. Dabei entstand nach Angaben der Feuerwehr giftiges Kohlenmonoxid. "Beim Einatmen wird die Sauerstoffaufnahme im Körper blockiert", schreibt die Feuerwehr in eine Mitteilung. Die Gefahr einer möglichen Vergiftung sei der Gruppe nicht klar gewesen, sagte ein Sprecher.

Durch das Einatmen des gefährlichen Gases bekam ein Mann einen Krampfanfall. Er und ein weiterer waren in eine Spezialklinik nach Sachsen-Anhalt gebracht werden. Ihr Zustand war zeitweise lebensbedrohlich. Die anderen Verletzten, unter ihnen auch drei Kinder, wurden in Bremer Kliniken behandelt. Etwa 60 Rettungskräfte waren an dem Einsatz beteiligt.

Erst Anfang der vergangenen Woche war eine vierköpfige Familie in Baden-Württemberg durch eine Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben gekommen.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 12. Februar 2018, 12 Uhr