Fußballspiel sorgt für Massenschlägerei in Bremen-Peterswerder

  • Etwa 20 Männer sind am Sonntagnachmittag aufeinander losgegangen
  • Einem Trainer soll mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen worden sein
  • Polizisten mussten einschreiten und die Auseinandersetzung beenden
Polizisten versuchen mehrere streitende Männer voneinander zu trennen.
Zugeschlagen: Rund 20 Männer sind am Sonntagnachmittag in Peterswerder aufeinander losgegangen. Bild: Nonstopnews

Im Bremer Ortsteil Peterswerder hat es am späten Sonntagnachmittag eine größere Schlägerei gegeben. Wie die Polizei mitteilte, war es am Rande eines Fußballspiels auf der Sportanlage am Jürgensdeich zu einem Streit gekommen. Den Angaben zufolge, schlug ein 37-Jähriger einen der beiden Trainer mit einem Stein gegen den Kopf. Zeugen hätten das so beobachtet, teilte die Polizei mit.

Den Angaben zufolge, flüchtete der Täter nach dem Angriff und wurde von einigen Spielern der Mannschaft des Opfers verfolgt. Sie sollen sich zum Teil mit Holzlatten bewaffnet haben. Im weiteren Verlauf soll es noch zu mindestens einem Faustschlag gekommen sein, bevor Polizisten den Streit schließlich beenden konnten.

Zwei Männer mussten in einem Krankenhaus behandelt werden

Die Bremer Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Verdächtige und ein 39-jähriger Begleiter wurden vorläufig festgenommen. Der angegriffene Trainer und ein Spieler mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Alle vier Personen – der Tatverdächtige, sein Begleiter und die beiden Opfer – stammen laut Polizei aus Gambia. Die Ermittlungen laufen, die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Auf der Anlage am Jürgensdeich trägt der Verein FC Union 60 seine Heimspiele aus. Der Vorsitzende des Klubs, Axel Viereck, erklärte auf Nachfrage aber, dass sein Verein mit dem Vorfall nichts zu tun habe. "Am Sonntag hatten wir kein Spiel. Das muss eine Gruppe gewesen sein, die sich widerrechtlich Zugang zu unserer Anlage verschafft hat."

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 24. Juni 2019, 6 Uhr