2,83 Millionen Euro pro Jahr: Polizei Bremerhaven fordert mehr Geld

  • Grund ist die Corona-Krise
  • Geld für den IT-Bereich, das Gebäudemanagement und neue Fahrzeuge
  • Bedarf bereits beim Land angemeldet
Polizeischild an der Wache in Bremerhaven
Die Bremerhavener Polizei fordert mehr Geld vom Land.

Wegen der Corona-Krise hat die Bremerhavener Polizei weiteren Finanzbedarf beim Land Bremen angemeldet. Das geht aus einer Vorlage für den Ausschuss für öffentliche Sicherheit in Bremerhaven hervor. Demnach beträgt der zusätzliche Bedarf jährlich 2,83 Millionen Euro.

Die Bremerhavener Polizei könne ihre Aufgaben mit den bisherigen Mitteln nicht mehr erfüllen, heißt es in dem Papier. Das gelte auch über die Dauer des nächsten Doppelhaushaltes hinaus. Mehr als die Hälfte des Geldes wird demnach für den IT-Bereich gebraucht – zum Beispiel für elektronische Aktenführung, Videokonferenz- und Vernehmungsräume und verbesserte Netzwerke.

Ein weiterer großer Block ist das Gebäudemanagement. Hier muss laut Vorlage das Raumkonzept überarbeitet werden, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Auch müssten neue Einsatzfahrzeuge – Streifenwagen und zwei Gefangenenkraftwagen – angeschafft werden. Außerdem fordert die Behörde 50 Vollzeitstellen mehr. Das entspreche der bereits anerkannten Zielzahl für die Bremerhavener Polizei. Das Geld wurde bereits beim Land beantragt.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. Juni 2020, 20 Uhr