Magnitz-Angriff: Ermittler wollen Videomaterial veröffentlichen

  • Ermittler wollen Videomaterial von Angriff veröffentlichen
  • Gerichtliche Anordnung bereits erlassen
  • AfD-Landeschef war am Montag von Unbekannten angegriffen worden
Der Bremer Theater am Goetheplatz am Tag.

Nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Landesvorsitzenden Frank Magnitz wollen die Ermittler nun Videomaterial veröffentlichen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie ermitteln derzeit wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung. Die für eine Veröffentlichung erforderliche gerichtliche Anordnung wurde am Donnerstag vom Amtsgericht Bremen erlassen, heißt es weiter.

Auch der AfD-Chef Jörg Meuthen hat sich dafür ausgesprochen, die Videoaufnahmen vom Angriff auf den Bremer AfD-Vorsitzenden Frank Magnitz zu veröffentlichen. Eine öffentliche Anschauung des vorhandenen Bildmaterials könne "jeder Spekulation die Grundlage entziehen", sagte Meuthen der Zeitung "Die Welt".

Frank Magnitz war am frühen Montagabend angegriffen und schwer verletzt worden. Von dem Überfall gibt es Videomaterial, das die Ermittler ausgewertet haben. Es zeigt nach Angaben der Staatsanwaltschaft, wie sich drei Männer dem 66-jährigen Bundestagsabgeordneten im Durchgang zur Garage des Theaters am Goetheplatz von hinten nähern. Einer der Männer springe dann Magnitz plötzlich in den Rücken. Laut Staatsanwaltschaft stürzte der AfD-Politiker daraufhin zu Boden und zog sich dabei eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung zu.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 10. Januar 2019, 19:30 Uhr