Neunjähriger aus Hambergen erstickte in selbst gegrabenem Sandloch

  • Polizei gibt nach Unglück Todesursache bekannt
  • Kind hatte sich Loch in Sandkasten selbst gegraben
  • Wiederbelebungsversuche waren erfolglos geblieben
Ein Rettungswagen im Einsatz
Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall im Kreis Osterholz hat die Polizei nun erste Details mitgeteilt. Bild: Imago | Benjamin Horn

Nach dem tödlichen Unfall im Kreis Osterholz ist nun die Todesursache bekannt geworden. Der 9 Jahre alte Junge war in einem selbst gegrabenen Loch erstickt. Dies hat die Polizei in Verden mitgeteilt. Der Junge hatte das Loch in einem Sandkasten im elterlichen Garten in Hambergen gebuddelt. Er steckte demnach seinen Kopf hinein, bekam diesen aber selbstständig nicht mehr heraus.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch. Nach dem Fund des Verunglückten blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei ergaben laut Beamten inzwischen zweifelsfrei, dass es sich um ein Unglück handelte.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 10. Januar 2020, 23:30 Uhr