Frau aus Bremen erhebt Anspruch auf Goldschatz aus Dinklage

  • Bremerin meldet sich kurz vor Ende der Ablauffrist
  • Goldmünzen vor fast vier Jahren auf Friedhof entdeckt
  • Fund ist deutlich im Wert gestiegen
Goldmünzen liegen auf einem Tisch
2016 fanden Arbeiter auf einem Friedhot in Dinklage Goldmünzen (Symbolbild). Bild: DPA | Axel Heimken

Kurz vor Ablauf der Frist hat eine Frau aus Bremen Ansprüche auf den auf einem Friedhof entdeckten Goldschatz im niedersächsischen Dinklage erhoben. Die Frau habe sich am Montagabend per Mail beim Bürgermeister gemeldet, sagte dessen Vertreter, Carl Heinz Putthoff, am Dienstag.

Sie habe angegeben, das Gold könne mit einer Straftat in Zusammenhang stehen und ursprünglich aus dem Nachlass ihres Vaters stammen. Der Fall werde jetzt der Staatsanwaltschaft übergeben, sagte Putthoff. Darüber hatte zuerst der NDR berichtet.

Die Goldmünzen waren im Juni 2016 bei Baggerarbeiten einer Gartenbaufirma auf einem katholischen Friedhof der Stadt entdeckt worden. Am Montag lief die Dreijahresfrist ab, in der sich der Eigentümer melden konnte. Warum die Frau aus Bremen nicht früher Ansprüche erhoben hat, konnte der Bürgermeister-Vertreter nicht sagen. Das Gold hatte ihm zufolge zum Fundzeitpunkt vor fast vier Jahren einen Wert von etwa 481.500 Euro gehabt, mittlerweile seien es bereits 24 Prozent mehr.