Definitiv keine "Königsalm" auf dem Bremer Freimarkt

  • Oberverwaltungsgericht bestätigt Entscheidung des Verwaltungsgerichts
  • "Bayernzelt" muss sich verkleinern
  • Anstelle der neuen "Königsalm" erhält die "Almhütte" eine Zulassung
Blick auf die Festhalle Königsalm.
Diesen Anblick wird es nicht geben: Die "Königsalm" erhält keine Zulassung für den Freimarkt. Bild: Renoldi | Oliver Windus

Anfang September hatte das Bremer Verwaltungsgericht entschieden, dass die Platzvergabe für die Festzelte auf dem Freimarkt 2018 nicht korrekt abgelaufen sei. Das "Bayernzelt" hätte sich demnach zugunsten der neuen "Königsalm" verkleinern müssen. Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts legten drei Beteiligte Beschwerden ein: die Betreiber des "Bayernzeltes", der "Königsalm" und die Stadtgemeinde Bremen. Diese Beschwerden wurden nun vom Oberverwaltungsgericht abgewiesen.

Damit muss die Vergabe des Platzes an die "Königsalm" neu entschieden werden. Allerdings kann die Bewerbung für die "Königsalm" dabei nicht berücksichtigt werden. Denn die Richter stellten einen Fehler bei der Auswahlentscheidung für die "Königsalm" fest. Die Bewerbung war demnach nicht fristgerecht.

Das "Bayernzelt" hat dabei aber keinen Anspruch auf den größeren Platz. Das Wirtschaftsressort bestätigte gegenüber buten un binnen, dass nun die etablierte "Almhütte" den Platz zugewiesen bekommt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. September 2018, 21 Uhr