Fliegerbombe in der Überseestadt entschärft

  • Weltkriegsbombe am Löwenhof wurde entschärft
  • Rund 1.500 Menschen hatten Bereich verlassen
  • Weitere Bombenfunde sind nicht ausgeschlossen
Aufnäher des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen an einer Schulter.

Die in der Überseestadt bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe ist entschärft worden. Die Sperrungen sind aufgehoben. Mehr als 150 Einsatzkräfte waren seit dem Morgen im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Etwa 1.500 Menschen mussten vorübergehend ihre Wohnungen und Büros räumen.

15 Personen konnten ihre Häuser nicht selbstständig verlassen und wurden von der Feuerwehr zur Notunterkunft im Schulzentrum Grenzstraße gebracht. Auch die Bundesstraße 6/75 im Bereich der Stephanibrücke war gesperrt. Auch der Zugverkehr von und nach Oldenburg war unterbrochen und der Luftverkehr über Bremen eingestellt.

Sprengmeister Andreas Rippert hat seine Arbeit gegen 12:50 Uhr erfolgreich beendet.

Karte von Bremen, auf der der Bombenfund und in zwei Umkreisen die Evakuierungszonen eingezeichnet sind.
Der Umkreis von 400 Metern um den Fundort wurde für die Entschärfung evakuiert. Bild: Bing Maps | Montage Radio Bremen

Aufgrund der Erdbeschaffenheit im Bereich "Am Löwenhof" kann nicht genau bestimmt werden, wie viele Blindgänger sich noch unter dem Boden befinden. Weitere Funde und Entschärfungen sind nicht auszuschließen.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 7. Februar 2018, 13 Uhr