Neue Erkenntnisse nach Explosion an Bremerhavener Polizeirevier

  • Ermittlungen nach Sprengstoffexplosion gehen weiter
  • Polizei bittet mit Täterbeschreibung um Zeugenhinweise
  • Glückliche Umstände verhinderten größeres Feuer bei der Tat im Januar
Bild einer Überwachungskamera, dass einen Brandanschlag auf der Polizeirevier Leherheide in Bremerhaven zeigt.
Die Polizei veröffentlichte nach der Tat im Januar Bilder einer Überwachungskamera. Bild: Polizei Bremerhaven

Nachdem es am 24. Januar am Polizeirevier Leherheide in Bremerhaven zu einer Sprengstoffexplosion gekommen war, hat die Polizei nun neue Ermittlungserkenntnisse. Ein bislang unbekannter Täter hatte nach Polizeiangaben gegen 4.30 Uhr versucht, das gesamte Gebäude in Brand zu setzen. Nur durch glückliche Umstände sei es nicht zu einem größeren Feuer gekommen, nachdem im Eingangsbereich ein Brandsatz gezündet worden war.

Nach Zeugenaussagen und weiteren Ermittlungen soll es sich bei dem Tatverdächtigen um einen etwa 20 bis 25 Jahre alten Mann handen. Er ist demnach zwischen 168 und 176 Zentimeter groß und trug zur Tatzeit eine dickere Jacke mit Kapuze oder einen Kapuzenpullover unter der Jacke. Der Täter flüchtete auf der Hans-Böckler-Straße in östliche Richtung vom Tatort. Aus der Untersuchung weiterer Beweismittel erwartet sich die Polizei weitere Erkenntnisse. Zudem bittet die Polizei um Hinweise möglicher Zeugen unter 0471/9534444.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 31. Januar 2020, 14 Uhr