Nach Lürssen-Brand: Das Aufräumen und Bangen geht weiter

  • Feuerwehr sichert Arbeiten auf dem Dock
  • Polizei: Ermittlungen werden noch Zeit in Anspruch nehmen
  • Auswirkungen auf Belegschaft unklar
Auf der Bremer Lürssen-Werft in Vegesack brennt eine Millionenjacht namens Sassi in einem Schwimmdock.
Das Feuer in dem Schwimmdock der Lürssen-Werft ist mittlerweile gelöscht. Die Aufräumarbeiten werden aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bild: Imago | TheYachtPhoto.com

Nach dem Großbrand auf einem Schwimm-Dock bei der Lürssen-Werft sind die Aufräum- und Ermittlungsarbeiten weiter in vollem Gang. Zur Sicherheit ist auch die Feuerwehr präsent. "Reine Routine", sagt Michael Richartz, Sprecher der Bremer Feuerwehr. "Wir sind mit vier Einsatzkräften vor Ort, um im Notfall schnell eingreifen zu können." Das sei für eine Werft aber nicht ungewöhnlich. Es komme häufiger vor, dass noch irgendwo geschweißt werden muss, wenn schon brennbare Teile verbaut worden sind.

Zu den Hintergründen kann die Polizei derzeit noch keine genaueren Angaben machen. Die Arbeit der Brandermittler werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, teilte die Polizei mit. Die Lürssen-Werft wollte sich auch nicht zu Details des Vorfalls äußern. Die Botschaft: Die Aufräumarbeiten laufen und das Tagesgeschäft geht in großen Teilen weiter wie gewohnt. Zur Schadenshöhe und der Zukunft der Yacht gibt die Werft keinen Kommentar ab. Gleichzeitig sind es genau diese Fragen, die derzeit auch die Belegschaft der Lürssen-Werft beschäftigen.

Die Stimmung ist natürlich schon angespannt, aber nicht ängstlich.

Volker Stahmann, IG-Metall Bremen

"Man will wissen, was das jetzt heißt. Wir ringen um Fakten und wissen immer noch nichts", sagt Volker Stahmann von der IG-Metall Bremen. Was der Brand für die Zukunft der Beschäftigten bedeute, sei derzeit noch unklar. "Das muss man jetzt abwarten."

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 27. September 2018, 23:30 Uhr