Umweltbehörde warnt vor Blaualgen in 3 Bremer Seen

  • Niedersachsen sperrt ersten See wegen Blaualgen
  • Auch Bremer Seen belastet
  • Noch dürfen alle Badegewässer genutzt werden
Blaualgen schwimmen auf der Wasseroberfläche eines Sees
Die grünlichen Blaualgen können die Haut reizen. Sind Schlieren deutlich sichtbar, sollte das Baden vermieden werden. Bild: DPA | Nicolas Armer

Nach Niedersachsen steigt auch in Bremen die Gefahr durch Blaualgen in Badegewässern. Neben dem Waller Feldmarksee sind der Stadtwaldsee, auch Unisee genannt, und der Sodenmattsee belastet. Die Gewässer sind zwar nicht für Badende gesperrt – die Behörde warnt aber davor, dass die Blaualgen sich durch die hohen Temperaturen noch weiter vermehren könnten.

Am Laascher See im Kreis Lüchow-Dannenberg besteht wegen massenhaft Blaualgen sogar ein Badeverbot. Am Montag veröffentlichte der Kreis Friesland eine Warnung für den Sander See – Baden sei dort wegen Blaualgen nicht empfohlen. Betroffen sind auch das Zwischenahner Meer (Kreis Ammerland), der Dümmer See (Kreis Diepholz) und der Otterstedter See (Kreis Verden).

SInd Schlieren sichtbar, sollte nicht gebadet werden

Biologisch gesehen sind Blaualgen Bakterien. Ursachen eines starken Wachstums können ein hoher Phosphatgehalt und sommerliche Temperaturen sein. Die grünlichen Blaualgen können beim Menschen die Haut reizen und andere allergische Reaktionen auslösen.

Je nach Wind- und Wetterverhältnissen kann es zu Ansammlungen kommen. Das Baden in Bereichen mit sichtbaren Schlieren sollte dann vermieden und besonders spielende Kinder und auch Hunde sollten beaufsichtigt werden.

Dank Hoch Detlef: Der Sommer ist zurück in Bremen

Video vom 5. August 2020
Mehrere Personen rennen ins Wasses.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. August 2020, 11 Uhr