Mutterkonzern der Bremerhavener Lloyd-Werft meldet Insolvenz an

Ein Schiff liegt in einem Schwimmdock.
Bild: Imago | blickwinkel
  • Asiatischer Tourismuskonzern Genting durch Corona in Krise geraten
  • Lloyd-Werft hatte bereits vergangene Woche Insolvenz angemeldet
  • Folgen der Genting-Abwicklung noch unklar

Der Mutterkonzern der insolventen Bremerhavener Lloyd-Werft, Genting, hat Antrag auf Abwicklung gestellt. Das Unternehmen teilte an der Hongkonger Börse mit, dass es beim zuständigen Gerichtshof in Bermuda Vorschläge zudem für vorläufige Insolvenzverwalter eingereicht habe. Sie sollen an einer Restrukturierung arbeiten und mit Gläubigern verhandeln.

Der asiatische Tourismuskonzern ist durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten. Davon sind außer der Bremerhavener Lloyd-Werft, die bereits vergangene Woche Insolvenz angemeldet hatte, auch die MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Welche Folgen die Abwicklung von Genting haben könnte, ist noch unklar.

Wie geht es mit der Lloyd-Werft in Bremerhaven weiter?

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 19. Januar 2022, 10 Uhr