Online-Plattform soll zeigen, wo es in Bremen viel regnet

  • Neue Online-Plattform informiert über gefährdete Gebiete bei Regen
  • System soll Stadtplanern und Grundstückseigentümern helfen
  • Bundesstiftung Umwelt fördert Projekt mit 125.000 Euro
Eine Frau geht bei Regen mit einem Regenschirm über die Straße.
Land unter – eine neue Plattform soll Aufschluss darüber geben, wo es in Bremen zu Überschwemmungen kommen kann. Bild: dpa | Arne Dedert

Ende 2019 soll es in Bremen für Stadtplaner und Grundstückseigentümer ein Online-Informations-System über Starkregen geben. So soll ersichtlich werden, welche Stadtgebiete bei überdurchschnittlich viel Regen besonders gefährdet sind. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Pilotprojekt mit knapp 125.000 Euro.

Die Stadt erhofft sich dadurch, Baustellen, Grundstücke und Häuser besser vor Starkregen schützen zu können. Das sei vor allem beim Straßen- und Schienenbau oder Großbaubauprojekten mit tiefen Baugruben wichtig. Private Hauseigentümer sollen mit den Informationen besser einschätzen können, welche Regenabfluss-Systeme für sie sinnvoll sind.

System wird auch für Bremerhaven geprüft

Auch bietet Hansewasser später kostenlose Beratung an. Wenn das System fertig ist, wollen die Experten prüfen, ob es auch für Bremerhaven und andere Kommunen sinnvoll ist. Die notwendigen Wetterdaten beziehen die Entwickler vom Deutschen Wetterdienst.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 22. Juni 2018, 16 Uhr