Wie geht es mit der "Seute Deern" nach dem Brand weiter?

  • Brandursache ist weiterhin unbekannt
  • Feuer brach am späten Freitagabend aus
  • Restaurant bleibt bis auf Weiteres geschlossen
Das Bug der Seute Deern

Seit Sonntagmorgen ist der Einsatz auf dem Traditionssegler "Seute Deern" in Bremerhaven abgeschlossen. Jetzt sollen sich Ermittler der Kriminalpolizei und Gutachter ein genaues Bild von der Situation machen. Das Ausmaß des Schadens und die Brandursache sind noch unklar. Der kaufmännische Direktor des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Konrad Otten, teilte mit, dass das Restaurant bis auf Weiteres geschlossen bleibe.

Schwierige Löscharbeiten

Die "Seute Deern" war am späten Freitagabend in Brand geraten. Gäste des Restaurants an Bord und Personal konnten sich in Sicherheit bringen. Die Löscharbeiten waren laut Feuerwehr schwierig, weil das Schiff schwer zugänglich ist und das Feuer offenbar im Hohlraum zwischen Außenhaut und Bordwand brannte.

Feuerwehren aus Bremerhaven und Cuxhaven und Technisches Hilfswerk bekämpften das Feuer auch am Samstagmorgen noch. Aufgrund des erhöhten Atemschutzeinsatzes waren rund 75 Einsatzkräfte zeitgleich am Einsatz beteiligt. Nach aktuellem Kenntnisstand wird das Schiff laut der Feuerwehr nach dem Brand wohl noch zu retten sein.

Brand auf der "Seute Deern" in Bremerhaven

Das Schiff Seute Deern im Dunkeln, es steigen Rauchwolken auf.

Attraktionen Bremerhavens

Die "Seute Deern" ist eine der bekanntesten Attraktionen Bremerhavens. Die hölzerne Bark wurde 1919 in den USA gebaut, lief dort als "Elisabeth Bandi" vom Stapel und wurde als Holztransporter genutzt. Die Bark ist seit Jahren in einem zunehmend schlechten Zustand. Für die Sanierung sind 34 Millionen Euro nötig.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 18. Februar 2019, 9 Uhr