Fahrradkontrolle in Bremen: Jeder zehnte Radfahrer fällt durch

  • Polizei kontrollierte 364 Fahrräder am Präsident-Kennedy-Platz
  • Die Beamten stellten 37 schwere Verstöße fest
  • Dazu gehörten vor allem defekte Bremsen und fehlende Beleuchtung
Ein Radfahrer fährt eine Straße entlang.
Die Polizei hat am Montag 364 Radfahrer in Bremen kontrolliert. (Symbolbild) Bild: DPA | Frank Röder

Die Polizei Bremen hat an diesem Montag 364 Radfahrer in der Innenstadt kontrolliert. Die Beamten schauten dabei vor allem die Verkehrssicherheit, auch gerade im Hinblick auf die anstehende dunkle Jahreszeit.

Polizisten und Polizeischüler prüften dabei die viel befahrene Strecke am Präsident-Kennedy-Platz nahe den Wall-Anlagen. Der Platz gilt als ein Verkehrsknotenpunkt für Radfahrer, mit und ohne elektrischen Antrieb, E-Roller, Autos und Fußgänger.

Von den 364 kontrollierten Rädern wiesen 37 schwere Verstöße auf. Darunter zum Beispiel defekte Bremsen oder fehlende Beleuchtung. In manchen Fällen telefonierten die Radler auch während der Fahrt. Dazu kamen diverse kleinere Mängel, wie nicht vorhandene Reflektoren. Insgesamt nahmen die Überprüften die Aktion der Polizei zufolge aber positiv auf.

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