Bremerhaven soll ans ICE-Netz angeschlossen werden

  • Die Schnellzüge sollen künftig in Bremerhaven halten
  • Der Plan ist Baustein einer Reform
  • Politik und Wirtschaft fordern immer wieder, dass die Fernzüge in der Stadt halten sollen
Intercity Express Zug der Deutschen Bahn  (Archivbild)
Alle zwei Stunden soll in Zukunft ein ICE von Bremerhaven nach München fahren. (Symbolbild) Bild: Imago | Rüdiger Wölk

Der ICE soll nach Informationen der "Nordsee-Zeitung" langfristig wieder bis Bremerhaven fahren. Wann genau das passieren soll, ist aber noch nicht bekannt. Es ist es aber Teil eines Plans, der heute in Berlin vorgestellt wird. Er hat das Ziel, die Zahl der Bahnreisenden bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln.

Dem Bericht der "Nordseezeitung" zufolge wird Bremerhaven von der Bahnreform profitieren. Es sei geplant, dass ein ICE von Bremerhaven nach München im Zwei-Stunden-Takt fährt. Bremerhaven ist eine der wenigen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, die derzeit nicht an das ICE-Netz angebunden sind. Politik und Wirtschaft in der Region haben das immer wieder beklagt.

Deutschland-Takt als Langzeitprojekt

Neben einer besseren Infrastruktur plant die Bahn vor allem schnellere Anschlüsse. Das Prinzip dieses sogenannten Deutschland-Takts: An wichtigen Umsteigestationen treffen Züge ungefähr gleichzeitig ein und fahren kurz darauf wieder ab. Lange Umsteigezeiten von einer halben Stunde soll es nicht mehr geben.

Von den besser planbaren Fahrzeiten soll auch der Schienenverkehr profitieren. Die Bahn sieht ihre Pläne als "Langzeitprojekt". Daher schränkt das Unternehmen auch ein: "Der Deutschland-Takt wird nicht alle Erwartungen sofort erfüllen können."

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 9. Oktober 2018, 7 Uhr