Nordwestbahn beklagt wachsenden Schaden durch Graffiti

  • Die Nordwestbahn startet eine Offensive gegen Graffiti auf ihren Zügen
  • Schaden betrug im Jahr 2018 insgesamt 240.000 Euro
  • Aufkleber sollen Verbreitung von Graffiti verhindern
Ein Zug ist großflächig mit Graffiti besprüht worden
Graffiti machen der Nordwestbahn zu schaffen – wie hier im Juli 2016. Bild: Bundespolizei

Die Nordwestbahn startet am Mittwoch eine Offensive gegen Graffiti an ihren Waggons. "Die Züge müssen auch von außen sauber sein, dazu sind wir verpflichtet", sagte ein Sprecher zu bunten un binnen. Doch die Aktion hat auch finanzielle Gründe: Der Schaden durch unerlaubte Graffiti an Zügen der Nordwestbahn ist dem Unternehmen zufolge im vergangenen Jahr auf 240.000 Euro gestiegen – ein Zuwachs von fast zwei Dritteln innerhalb von drei Jahren.

Mit Hilfe von aufgeklebten Schriftzügen, die Teile der Graffiti verdecken, versucht das Bahnunternehmen das Problem in den Griff zu bekommen. Die großen Aufkleber sollen verhindern, dass besprühte Wagen in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Youtube als vermeintlicher Erfolg zur Schau gestellt werden. Auf den Aufklebern steht unter anderem "Die Entfernung dieses Graffitis kostet Ihr Geld und unsere Nerven." Rund um die Stadt Bremen hat die Nordwestbahn 35 Züge als RegioSBahn im Einsatz.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 19. Februar 2019, 21 Uhr