Graffiti in Bremen gegen Polizeigewalt: Verdächtiger festgenommen

  • Polizeikräfte nehmen 17-Jährigen fest
  • 19 Sachbeschädigungen durch Graffiti an Pfingstmontag
  • Graffiti richten sich gegen Fall von Polizeigewalt in den USA
Ein Sprayer sprüht ein Graffito auf eine Wand (Symbolbild)
Graffiti stellen eine Sachbeschädigung dar. Bild: Imago | Bild 13

Die Bremer Polizei hat einen 17-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht eine Reihe von Graffiti im Viertel gesprayt zu haben. Am Pfingstmontagmorgen waren der Polizei 19 Sachbeschädigungen gemeldet worden.

Der Verdächtige wurde von Polizeikräften gefasst, die von Zeugen gerufen wurden. Sie hatten beobachtet, wie drei dunkel gekleidete Personen eine Hauswand in der Friesenstraße mit Farbe besprühten. Die Einsatzkräfte entdeckten dort sowie in den Straßen Fesenfeld, Lessingstraße, Stedinger Straße, Sachsenstraße und Vagtstraße, weitere Graffiti an Wänden, Haustüren und Garagentoren.

Aktionen richten sich gegen Fall von Polizeigewalt in den USA

Es handelte es sich um Schriftzüge wie "RIP George Floyd", ein Anarchiesymbol oder ACAB. Dies richtet sich gegen den Fall von Polizeigewalt in den USA, bei dem der Afroamerikaner George Floyd getötet wurde. Der verdächtige Jugendliche hatte Farbe an den Händen und führte diverse Spraydosen mit sich.

Wir haben größtes Verständnis für die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen, aber dennoch sind illegale Graffiti Sachbeschädigungen. Der Verursacher macht sich schadensersatzpflichtig und wird strafrechtlich verfolgt.

Polizei Bremen in einer Mitteilung

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2.Juni 2020, 19:30 Uhr