Start des letzten Freimarkttags noch unklar

  • Einsatzleitung trifft Entscheidung am Sonntagvormittag
  • "Grischa" zieht über Norddeutschland hinweg
  • Halle 7 war nicht betroffen
Ein geschlossenes Karussell auf dem Freimarkt.

Knapp drei Wochen nach Sturm "Xavier" ist der nächste Sturm, "Grischa", auf die Küste getroffen. Nachdem der Bremer Freimarkt deshalb am Samstag bereits um 18 Uhr geschlossen wurde, ist unklar, wann er am Sonntag geöffnet werden kann. Die Entscheidung darüber wird laut Feuerwehr am Vormittag fallen. Das sei nicht eher möglich, da der Deutsche Wetterdienst bis Sonntag, 11 Uhr, vor schweren Sturmböen gewarnt habe.

Unklar ist, ob die Frühschoppenveranstaltungen wie geplant stattfinden können. Für 10:30 Uhr war der Beginn des Einlasses geplant.

Sicherheit der Bürger

Alle Fahrgeschäfte, Zelte, Ausschankbetriebe und Verkaufsstände waren um 18 Uhr geschlossen worden. Die Besucherinnen und Besucher mussten aufgrund der Gefahr durch herabfallende oder herumfliegende Gegenstände das Veranstaltungsgelände auf der Bürgerweide verlassen. Die Halle 7, wo ab 18 Uhr die Freimarktabschlussparty stattfand, war von der Schließung nicht betroffen.

Besucher des Freimarkts verlassen die Bürgerweide, weil der Freimarkt wegen einer Sturmwarnung geschlossen wird.
Die Freimarktbesucher verließen um 18 Uhr die Bürgerweide.

"Wir bedauern, dass aufgrund der vorliegenden Unwetterwarnung die Entscheidung zur vorzeitigen Schließung für den heutigen Abend getroffen werden musste. Da die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher höchste Priorität haben muss, gibt es zu dieser Entscheidung jedoch leider keine Alternative", hatte die zuständige Abteilungsleiterin für Gewerbe- und Marktangelegenheiten, Marita Wessel-Niepel, am Samstagnachmittag erklärt.

Polizei und Feuerwehr waren wegen des angekündigten Sturmes in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Behörden warnten davor, in Parks und Grünanlagen spazierenzugehen, weil Äste herabstürzen könnten.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 28.10.2017, 13 Uhr