Gibt es entlang der A27 bald blitzschnelles, mobiles Internet?

  • Erste Hürde für Pionierarbeit mit schnellem Mobilfunk genommen
  • Kooperationsverbund Bremen-Niedersachsen bekommt Konzeptförderung
  • Bundesverkehrsministerium fördert Konzept mit bis zu 100.000 Euro
Vor blauem Hintergrund steht die Aufschrift "5G".
Neben dem Einsatz bei der Telefonie, würden auch Häfen, Rettungswesen und viele weitere Bereiche von 5G profitieren. Bild: DPA | Stringer

Von 138 Bewerbern ist der Kooperationsverbund Bremen-Niedersachsen unter die Top 50 gekommen und erhält vom Bundesverkehrsministerium bis zu 100.000 Euro Förderung für ein 5G-Konzept. Das teilten die beiden Bremer Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski und Uwe Schmidt von der SPD am Freitag mit. Bremen und Bremerhaven sowie die Landkreise Cuxhaven und Osterholz sind mit ihrem Antrag für ein 5G-Modellprojekt entlang der A27 eine Runde weiter – sie hatten sich gemeinsam beim Verkehrsministerium beworben.

In Anschluss an den Wettbewerb werden aus den Top 50-Konzepten letztlich 5 Projekte ausgewählt. Diese erhalten schließlich eine Förderung in Millionenhöhe.

Viele Bereiche würden profitieren

Das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur will die Erprobung von 5G-Anwendungen unter realen Bedingungen ermöglichen. Von der Nutzung des leistungsstarken Mobilfunks würden in der Region besonders Hafen und Logistik sowie das maritime Rettungswesen mit Zentren in Bremen und Cuxhaven profitieren, aber auch Bereiche wie Wirtschaft oder Tourismus. Anwendungsbereiche sind beispielsweise autonomes Fahren, Kommunikation mit Maschinen oder Freizeittechnologien.

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Dieses Thema im Programm: Nachrichten, Bremen Eins, 10. Dezember 2019, 19 Uhr