Bremer Landgericht fällt erste Urteile zum Diesel-Skandal

  • Landgericht Bremen entscheidet in Fällen zum Diesel-Skandal
  • VW und ein Autohändler müssen Wagen zurücknehmen
  • Autokonzern habe Kunden über den Mangel am Auto getäuscht
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Auch Bremer Richter werfen dem Autokonzern VW Täuschung vor. Bild: DPA | Jörg Sarbach

Das Landgericht Bremen hat zum ersten Mal zwei Urteile im VW-Diesel-Skandal gefällt. Der VW-Konzern und ein Autohändler müssen nach dem Richterspruch jeweils ein betroffenes Fahrzeug zurücknehmen. In beiden Fällen müssen die Beklagten den Kunden den Kaufpreis erstatten, abzüglich eines Nutzungsentgeltes. Die Richter werfen dem Autokonzern VW in ihrem Urteil vor, die Kunden über die Mängel an den Autos getäuscht zu haben.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig, eine Berufung zum Oberlandesgericht wurde zugelassen. Bislang wurden Klagen gegen VW vor dem Bremer Landgericht immer liegengelassen. Die Richter wollten sich erst eine Meinung über die Rechtslage bilden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. Juni 2018, 15 Uhr