Kolumne

Zwei Wochen Urlaub bedeuten zwei Wochen Abstand

Unser Redakteur Jochen Grabler hat auf seine Kolumne viele Reaktionen bekommen. Positive wie negative. Nun hat er Urlaub – und hält mehr als einen Meter fünfzig Abstand.

Ein Konterfei von Jochen Grabler, unten sieht man einen Zollstock der bei 150cm markiert ist.
Unser Redakteur Jochen Grabler hat zwei Wochen Urlaub – für ihn bedeutet das auch zwei Wochen Abstand.

Liebe Leserinnen und Leser dieser Kolumne,

mich erreichen zahlreiche Reaktionen. Darunter viele positive. Das freut mich natürlich. In manchen habe ich Ideen und Anmerkungen gefunden, die ich in den folgenden Tagen aufgenommen habe, so gut es eben ging.

Daneben gibt es viele Menschen, die die Welt gerade ganz anders sehen. Die meisten berufen sich auf Äußerungen von "Experten", die die Reaktionen auf die Pandemie für hysterisch überzogen halten. Das können wir mal so stehen lassen.

Alle Argumente liegen offen auf dem Tisch. Jeder kann entscheiden, welche Quelle seriös ist.

Jochen Grabler, Redakteur bei Radio Bremen

Aus der Wirklichkeit kann man ja Schlüsse ziehen

Zuweilen hilft es, bei allem Streit um graue Theorien und die Glaubwürdigkeit von Expertinnen und Experten ganz nüchtern die Wirklichkeit zu betrachten. Die in Caracas. Die in Madrid. Die in Bergamo. Die in New York. Daraus kann man ja Schlüsse ziehen.

Und dann gibt es Kommentare, aus denen ersichtlich ist, dass die jeweiligen Kritikerinnen und Kritiker bestenfalls die Überschrift der jeweiligen Kolumne gelesen haben, aber keine Zeile vom eigentlichen Text. Dagegen kann man nichts machen.

Ich muss herzlich um Verständnis dafür bitten, dass ich auf all diese Mails nicht persönlich antworten kann. Das ist nicht leistbar. Ich habe meine Standpunkte, hoffe ich, ohnehin klar gemacht.

Ich bin dann mal weg. Zwei Wochen Urlaub bedeuten zwei Wochen Abstand. Vielleicht mehr als ein Meter fünfzig. Danke für die Aufmerksamkeit! Passen Sie auf sich auf.

Kolumne "Ein Meter Fünfzig":

Autor

  • Jochen Grabler

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 31. März 2020, 19:30 Uhr