Breminale-Chef gibt Namensrechte an neuen Veranstalter ab

  • Neuer Veranstalter "concept bureau" soll Namensrechte bekommen
  • Langjähriger Chef Siegel will weiterhin Gastronomie betreuen
  • Wirtschafsförderung prüft, ob sie Breminale weiter fördert
Der Bremer Osterdeich, gefüllt mit Besuchern der Breminale.

Die Breminale wechselt offenbar den Besitzer. Der langjährige Chef des Festivals Harald Siegel sagte "buten un binnen", er wolle die Namensrechte abgeben. Zuvor hatte es Kritik an der Führungsstruktur der Breminale gegeben.

Der Name "Breminale" soll künftig dem neuen Veranstalter "concept bureau" gehören, sagte Siegel. Er selber ziehe sich nach 30 Jahren zurück: "Ein Generationswechsel ist ja mit dem neuen Veranstalter concept bureau eh schon eingeläutet, eine Verjüngung. Und ich habe verstanden, dass es sinnvoll ist, dass concept bureau dann auch die Namensrechte hat, um dann auch völlig frei und unabhängig entscheiden zu können, wie die Reise weitergeht."

60.000 Euro Förderung auf dem Prüfstand

Allerdings will Siegel weiterhin die Gastronomie des Festivals betreuen. Auch daran hatte es zuvor Kritik gegeben. Die Wirtschaftsförderung wfb prüft zurzeit, ob sie die Breminale weiter mit 60.000 Euro fördern will. Dabei spielen auch die Einnahmen aus der Gastronomie eine Rolle.

Zu buten un binnen sagte der scheidende Breminale-Chef, ohne die Förderung durch die wfb werde das Festival ausfallen. Man könne den Fehlbetrag nicht anders ausgleichen. "Dieses Projekt muss gefördert werden. Wenn es nicht gefördert wird, fällt es aus. Das ist eine klare Ansage. Wir können diese 60.000 Euro, die der Wirtschaftsenator bisher finanziert hat, nicht kompensieren", sagte Siegel.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 15. Februar 2018, 19:30 Uhr