Bremen war im Oktober wärmstes Bundesland

  • Die Durchschnittstemperatur lag bei 11,9 Grad
  • Die Sonne schien 160 Stunden
  • Gleichzeitig fiel aber auch viel Regen
Paar genießt die Nachmittagssonne auf einer Parkbank an einem anhaltend warmen Herbsttag
160 Sonnenstunden konnten die Bremer im Oktober genießen. Bild: Imago | Ralph Peters

Bremen ist Spitze – zumindest was die Temperaturen im Land betrifft. 11,9 Grad war es im Oktober durchschnittlich warm, solche Werte erreichte nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes kein anderes Bundesland. Bundesweit lag der Durchschnittswert im Oktober bei 10,7 Grad.

Die Sonne schien in Bremen 160 Stunden, ebenfalls ein Spitzenwert im bundesweiten Vergleich.

In Bremen regnete es vergleichsweise viel

Top-Werte erreicht Bremen auch beim Niederschlag, leider aber im negativen Sinn. Mit durchschnittlich 40 Litern pro Quadratmeter war Bremen das zweitniederschlagsreichste Bundesland. Nur in Schleswig-Holstein regnete es noch etwas mehr.

Auch Niedersachsen gehörte zu den wärmsten Bundesländern

Niedersachsen gehörte im Oktober ebenfalls zu den wärmsten Bundesländern. Die Durchschnittstempertur lag hier bei 11,3 Grad. Die Sonne zeigte sich 150 Stunden und es fielen durchschnittlich etwa 30 Liter Regen pro Quadratmeter.

Insgesamt betrachtet war der Oktober nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes einer der sonnenscheinreichsten Monate seit Beginn der Messungen im Jahr 1951. An vielen Messstellen Deutschlands gab es neue Monatsrekorde.

Die Temperaturen lagen etwa 1,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Insgesamt verschärfte sich die seit April anhaltende Dürreperiode weiter, so der Deutsche Wetterdienst.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 30. Oktober 2018, 18 Uhr