Schon wieder: Bombe in der Bremer Überseestadt entschärft

  • Kampfmittelräumdienst entschärft Fliegerbombe in der Überseestadt
  • Alle Sperrungen aufgehoben
  • Bereits der dritte Bombenfund in dieser Straße
Eine Bombe in sandigem Boden.
Diese Bombe hat den Polizeieinsatz verursacht. Bild: Polizei Bremen

Um 22:06 Uhr hat die Polizei Entwarnung gegeben: Die Fliegerbombe in der Überseestadt wurde entschärft, die Menschen konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Entschärfung hatte sich verzögert. Statt wie geplant um 20 Uhr konnte der Kampfmittelräumdienst erst gegen 21:20 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Mehr als zwei Stunden waren die Stephanibrücke, die B75 und die Bahnstrecke nach Oldenburg gesperrt gewesen.

Evakuierung 400 Meter rund um Fundort

Die Gebäude rund um den Fundort an der Straße Löwenhof waren zunächst in einem 400-Meter-Radius evakuiert worden. Dann erweiterte die Polizei den Radius um wenige Straßen, wie sie bei Facebook mitteilte.

Karte von Bremen, auf der der Bombenfund und in zwei Umkreisen die Evakuierungszonen eingezeichnet sind.
Auf dieser Baustelle in der Überseestadt ist eine Bombe gefunden worden. Bild: Polizei Bremen

Auch der Luftverkehr sowie die Bus- und Bahnlinien der BSAG waren betroffen. Von der Evakuierung betroffene Bürgerinnen und Bürger konnten in der Berufsschule in der Ellmerstraße 24 in Bremen-Walle Unterschlupf finden.

Die 500 Kilo schwere britische Fliegerbombe war bei Bauarbeiten an der Straße Löwenhof gefunden worden. Bereits vor zwei Wochen und im vergangenen September wurden auf dieser Baustelle Bomben gefunden, die entschärft werden mussten.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 26. Januar 2018, 19 Uhr