"Die Akte BND": Linke will Anfrage zu Waffentransporten stellen

  • Radio Bremen deckte auf, dass der BND bei brisanten Waffenlieferungen hilft
  • Linke im Bundestag fordern Aufklärung
  • Fraktionsvize Hahn zeigte sich "äußerst besorgt"
Das Wort Bundesnachrichtendienst in erleuchteten Buchstaben.
Der Bundesnachrichtendienst soll bei Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete geholfen haben (Symbolbild). Bild: dpa | 360-berlin/Jens Knappe

Die Linke im Bundestag hat eine kleine Anfrage zu Waffentransporten unter Regie des BND angekündigt. In der ARD-Dokumentation "Die Akte BND" hatte Radio Bremen berichtet, dass der deutsche Geheimdienst dabei geholfen hat, Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete zu verschiffen. Der Fraktionvize der Linken im Bundestag, André Hahn, zeigte sich "äußert besorgt".

Sollte der Bericht zutreffen, seien auch Kriegswaffen in den Sudan geliefert worden, in dem deutsche UN-Blauhelme stationiert sind. Das würde das Leben der Soldaten indirekt gefährdet haben, so Hahn. Er will das Thema nun auch im Parlamentarischen Kontrollgremium zur Sprache bringen. Das Gremium kontrolliert die Geheimdienste.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 14. März 2019, 21 Uhr