Arbeitslosenzahlen in Bremen bis zum Beginn der Corona-Krise gesunken

  • Corona-Krise beeinflusst Arbeitsmarkt deutlich
  • Noch keine verlässlichen Zahlen
  • Bis zum Beginn der Maßnahmen sinkende Arbeitslosigkeit
Menschen vor der Agentur für Arbeit.
Noch können die Arbeitsagenturen keine genauen Daten vorlegen, wie sich die Arbeitslosenzahlen durch die Corona-Krise entwickeln. Bild: DPA | Oliver Berg

Auch In Bremen und Niedersachsen ist der Arbeitsmarkt im März deutlich von der Corona-Krise beeinflusst worden. Noch können die Arbeitsagenturen aber keine genauen Daten vorlegen, wie sich die Arbeitslosenzahlen entwickeln, seitdem die Wirtschaft und das öffentliche Leben wegen der Pandemie heruntergefahren wurden.

Bis zum Beginn der Corona-Krise sind die Arbeitslosenzahlen im März in Bremen leicht gesunken. Insgesamt waren rund 36.000 Menschen laut der vorläufigen Statistik ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank demnach gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf 10,0 Prozent. In Niedersachsen sank die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat im März offiziell um 0,2 Punkte auf 5,1 Prozent.

Diese Zahlen sagen aber nur wenig aus, betont die Arbeitsagentur. Denn ausnahmsweise bildet die Arbeitslosenstatistik nur den Zeitraum bis zum 12. März ab. Danach griffen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Zahlreiche Betriebe meldeten seitdem Kurzarbeit an, Mitarbeiter wurden entlassen, Arbeitslose beantragten Grundsicherung. Allein in Bremen haben rund 8000 kleine Firmen und Selbstständige in den vergangenen Tagen Geld als Nothilfe beim Staat beantragt, damit sie trotz Corona über die Runden kommen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 31. März 2020, 12 Uhr