Festival

Mibnight-Jazzfestival 2018

Spannende Bands und interessante Jazzprojekte

Das Jazzfestival zeigt die Vielfalt des Jazz. Lokale und internationale Gruppen präsentieren neue Klangfarben und machen weltmusikalische Exkursionen.

Jedes Jahr beweist das Jazzfestival aufs Neue die Vielfalt des Jazz und zeigt zugleich, wie er sich stetig erneuert. Lokale und internationale Gruppen präsentieren neue Klangfarben und machen weltmusikalische Exkursionen. Im Foyer der Schwankhalle stellt Rolf Schöllkopf seine Fotos und Foto-Montagen aus.

20.00 Uhr, Neuer Saal
Codon Art Trio

Codon Art
Codon Art sind Simon Lucaciu, Klavier, Florian Müller, Kontrabass und Lukas Hecker, Schlagzeug. Bild: Mibnight Jazzfestival 2018

Ausgebildet am Vogtlandkonservatorium zu Plauen können diese jungen Musiker nicht nur Noten, sondern auch Genetik. Ihren Namen verstehen sie sinnbildlich für die künstlerische Interaktion innerhalb des Trios. Codon, ein Fachbegriff aus der Genetik, beschreibt ein Triplett aus aufeinanderfolgenden Nukleinbasen.

20.45 Uhr, Alter Saal
Mach

Das Trio Mach
Mach sind Markus Markowski, Gitarre, Reinhart Hammerschmidt, Kontrabass und Hannes Clauss, Schlagzeug. Bild: Mibnight Jazzfestival 2018, Archiv Mach

Egal, ob hingeraunter Imperativ oder ambitionierte Geschwindigkeitsvorgabe, beides trifft auf die drei Musiker zu. Das Schlagzeug wird behauen, bestrichen und betupft, der Kontrabass noch auf den entlegendsten Resonanzflächen bearbeitet und auf der Gitarre Sounds und Effekte erzeugt. Ein Flug durch die Gewitterfront zwischen Paralyse und Ekstase.

21.30 Uhr, Neuer Saal
Jens Schöwings Blue Note Bach

Jens Schöwings Blue Note Bach
Jens Schöwings Blue Note Bach sind Jens Schöwing, Piano, Matthias Entrup, Vibraphon, Christian Franck, Kontrabass und Marc Prietzel, Schlagzeug. Bild: Mibnight Jazzfestival 2018

Nach zwei Einspielungen mit Bach-Kompositionen im freien Jazz-Gewand betrachten sich die Musiker von "Blue Note Bach" als Experten der Sparte. Auf ihrer neuen CD "Nocturne" widmen sie sich barockem bis impressionistischem Material mit Kompositionen von Chopin, Debussy, Mozart, Beethoven und Teilen von Bachs Goldberg-Variationen.

22.15 Uhr, Alter Saal
V. B. Schulzes Rare Archetypes

V. B. Schulze
V. B. Schulze Bild: Mibnight Jazzfestival 2018 | Jochen Funk

Hinter diesem ungewöhnlichen Bandnamen verbergen sich V. B. Schulze, E-Bass und Gesang, Klaus Fey, Sopran- und Tenorsaxofon, Peter Apel, Gitarre und Gesang sowie Buddy Taco, Schlagzeug. Sie präsentieren Formen urwüchsiger, dem freien Spiel der Kräfte hingegebene Expressivität zwischen Rasanz und Frickelei.

23.00 Uhr, Neuer Saal
Reza Askaris Roar

Reza Askaris Roar
Reza Askaris Roar sind Stefan Karl Schmid, Saxofon, Klarinette, Reza Askari, Kontrabass und Fabian Arends, Schlagzeug. Bild: Mibnight Jazzfestival 2018

Der Bassist Reza Askari ist ein Grenzgänger zwischen Jazz, HardCore und Pop. Er arbeitete mit Größen wie Benny Golson, Peter Herbolzheimer und Max Herre bei Club- und Festivalkonzerten zusammen. Nach Bremen kommt er mit seiner eigenen Formation Roar, die er mit Stefan Karl Schmid und Fabian Arends gründete. Das Trio weiß variantenreich zu agieren.

Offene Jazz-Sessions und Foto-Ausstellung

Direkt nach dem Konzertprogramm in der Schwankhalle findet im benachbarten MIB-Saal eine offene Jazz-Session statt.

Im Foyer der Schwankhalle ist eine neue Ausstellung mit wunderbaren Fotos und Foto-Montagen von Rolf Schöllkopf zu sehen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei bis zum Tag der Veranstaltung.