Rechtsstreit zwischen Bremen und DFL geht in nächste Runde

  • Oberverwaltungsgericht verhandelt am 1. Februar
  • Bremen will Polizeikosten bei Hochrisiko-Fußballspielen ersetzt bekommen
  • 1. Instanz hatte Bremens Gebührenbescheide für rechtswidrig erklärt
Mehrere Polizeibeamte mit Helmen stehen vor Absperrungen am Weserstadion.
Wer zahlt für die Polizeikosten bei Risikospielen in der Fußball-Bundesliga? Im ersten Duell vor Gericht hat die DFL gewonnen. Bild: Imago | Nordphoto

In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht die Gebührenbescheide Bremens an die DFL für rechtswidrig erklärt und aufgehoben. Begründet wurde das Urteil vor allem mit Mängeln bei der Festsetzung dieser Gebühren. Das Verwaltungsgericht hatte in der mündlichen Verhandlung aber auch erklärt, dass das bremische Gebührengesetz grundsätzlich verfassungsgemäß ist.

Bremens Innensenator Mäurer hatte angekündigt, weiterhin Kostenbescheide an die DFL zu schicken. Bremen stellte der DFL die überdurchschnittlich hohen Kosten für Polizeieinsätze bei bestimmten Hochrisikospielen in Rechnung. Bislang für insgesamt sechs Spiele. Laut Innenbehörde belaufen sich die Kosten auf eine Gesamtsumme von inzwischen rund zwei Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 28. Dezember 2017, 17 Uhr